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Bund Deutscher Rechtspfleger diskutiert über minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und bereitet den 34. Deutschen Rechtspflegertag vor

Das BDRhauptstadtFORUM des Bundes Deutscher Rechtspfleger beschäftigt sich jedes Frühjahr mit einem aktuellen justizpolitischen Thema. Im Rahmen einer Diskussionsrunde, besetzt mit fachkundigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wird gemeinsam nach Lösungen für aktuelle Probleme im Justizalltag gesucht.

Dieses Jahr standen die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge und deren hohe Vermisstenzahl im Mittelpunkt. Unter der erfrischenden und scharfsinnigen Moderation von Rechtsanwalt Dr. Christian Strasser, München, diskutierten auf dem Podium der Staatssekretär des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ralf Kleindieck, Berlin, die Bundestagsabgeordneten Dr. Sabine Sütterlin-Waack, CDU, und Katja Keul, Bündnis 90/die Grünen, Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender DPolG Berlin und Uwe Harm, Landesvorsitzender des BDR Schleswig-Holstein.

Das Zustandekommen der hohen Zahl von 5.000 vermissten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen wurde zunächst erörtert. Die Diskutanten erörterten die Möglichkeiten von verbesserten Arbeitsabläufen bei der Zusammenarbeit von Gerichten, Jugendämtern und der Polizei.

Der Bund Deutscher Rechtspfleger brachte die Möglichkeit von Aufgabenübertragungen auf den Rechtspfleger ins Gespräch. Näheres vom Inhalt der Podiumsdiskussion sind auf der Homepage des BDR nachzulesen ( http://www.bdr-online.de/bdr/index.php/bdrhauptstadtforum).

Das diesjährige BDRhaupttstadtFORUM hat in den vergangenen Jahren weiter an Format gewonnen und war auch in diesem Jahr eine attraktive Veranstaltung. Für den Bund Deutscher Rechtspfleger Sachsen-Anhalt e.V. nahmen das Vorstandsmitglied Sibylle Hertel und der Vorsitzende Matthias Urich teil. Der Verband hatte im Vorfeld der Veranstaltung für eine Teilnahme bei seinen Mitgliedern geworben und seinen Mitgliedern die Übernahme der Fahrtkosten zugesagt.

Die Präsidiumssitzung am 15. und 16. April stand ganz im Zeichen der Vorbereitung des 34. Deutschen Rechtspflegertages in Trier. Der Rechtspflegertag findet vom 26. bis 28. Oktober statt und steht unter dem Motto: „e-Justiz – Mensch oder Maschine, wer entscheidet künftig?“.

Der geplante Ablaufplan ist auf der Homepage des BDR nachzulesen (http://www.bdr-online.de/bdr/index.php/rechtspflegertag/rechtspflegertag-2016).

Der Bund Deutscher Rechtspfleger Sachsen-Anhalt e. V. wirbt bei seinen Mitgliedern um eine Teilnahme an dieser besonderen Veranstaltung und wird die Teilnahme seiner Mitglieder auch finanziell unterstützen. Details werden durch den Vorstand demnächst bekannt gegeben.